Batteriespeicher

PV-Anlage und Batteriespeicher im cleveren Zusammenspiel: Mehr Eigenverbrauch, mehr Unabhängigkeit und mehr Flexibilität im Alltag

Der Speicher als Alleskönner


Dein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom, den deine PV-Anlage tagsüber produziert hat, und stellt ihn dir genau dann zur Verfügung, wenn du ihn brauchst.


Aber er kann noch mehr und ist ein wichtiger Teil in deinem Energieökosystem: Er speichert günstigen Strom aus dynamischen Tarifen von der Börse zwischen und lädt dein E-Auto auch abends mit Solarstrom auf. Darüber hinaus versorgt der Speicher dein Haus, bei entsprechender Auslegung, bei einem Blackout [mit Ersatzstrom. Außerdem gleichen sie unterschiedliche Erzeugungszeiten, zum Beispiel bei einer Ostausrichtung, wenn Strom meist am Vormittag erzeugt wird, aus und machen dich damit unabhängiger vom Stromnetz.

Ersparnis sichtbar machen


Der Energierechner von erenoo zeigt dir deine persönliche Energiekosten für Strom mit einer Batterie. Du siehst auf den ersten Blick, welche Vorteile ein Batteriespeicher mit sich bringt und wie er sich auf Eigenverbrauch, Autarkie, Wirtschaftlichkeit und Amortisation auswirkt.

 

Das Wichtigste in 30 Sekunden


  • Batteriespeicher machen Solarstrom den gesamten Tag nutzbar

  • Speicher machen unabhängig von Energiekrisen und steigenden Strompreisen

  • Moderne Batteriespeicher können mehr als nur Eigenverbrauch erhöhen
    (z.B. Strom automatisch zwischenspeichern, wenn er an der Strombörse günstig ist)

  • Ausgleichen von „Schwächen“ eines Daches, z.B. Ost- oder Ost-West-Ausrichtung

  • erenoo macht dir deine Ersparnis sichtbar

  • Speicher werden größer

  • Batteriespeicher als wichtiges Puzzleteil für Blackout-Lösungen

Technik-Facts


Batteriespeicher in Zahlen


 

Kapazität

Früher

5 kWh

Heute

10-15 kWh

Mit Wärmepumpe, E-Auto, mehr Unabhängigkeit

15-20+ kWh


Bei E-Autos entspricht eine Speicherkapazität von 10 kWh etwa 50 bis 60 km elektrischer Reichweite.

Außerdem unterstützt ein Batteriespeicher künftige Funktionen wie Direktvermarktung oder weitere Energiedienstleistungen.

Die ideale Größe


Wie groß ein Batteriespeicher sein muss, hängt immer von deinem individuellen Verbrauch und deinen Zukunftsplänen ab. In Verbindung mit einem E-Auto, einer Wärmepumpe oder dynamischen Stromtarif sind größere Kapazitäten ab

15 kWh oft sinnvoll. Je größer der Speicher und die PV-Anlage sind, desto unabhängiger wird man von steigenden Strompreisen.  Gleichzeitig steigt der Komfort, da du den Alltag weniger nach der Sonne ausrichten musst und große Verbraucher, wie Spülmaschine oder Waschmaschine, auch nachts versorgt werden können.

Die Batterie als wichtiger Teil der Blackout-Lösung

Bei Blackout, also flächendeckendem Stromausfall, kannst du mit deiner Batterie deine Stromversorgung weiterhin aufrechterhalten. Unterschieden wird dabei zwischen Notstrom und Ersatzstrom:

  • Notstrom:
    Der Batteriespeicher übernimmt die Stromversorgung, sobald der Speicher leer ist, endet diese

  • Ersatzstrom:
    Scheint die Sonne, versorgt die PV-Anlage deine Batterie und damit dein Haus weiterhin mit Strom.

Damit deine Batterie im Blackout-Fall die Stromversorgung übernehmen kann, muss im Vorfeld Kapazität reserviert werden, die im Alltag nicht mehr für andere Anwendungen genutzt werden kann. In der Regel sollten etwa 10 bis 20 % der Speicherkapazität als Notfallreserve bereitgestellt werden, um typische Stromausfälle zu überbrücken. Lies hier [Link zur Blackout-Seite] mehr darüber.



FAQs

Wie groß muss mein Speicher sein?

Je nach Verbrauch reicht ein kleinerer Speicher. Dieser ist im Vergleich zu Batterien mit größerer Kapazität günstiger, deckt aber weniger Abend- und Zukunftsbedarf ab. Im erenoo-Onlineangebot siehst du, ab welcher Speichergröße sich die Mehrkosten rechnen.

Soll ich direkt eine größere Batterie kaufen?

Möchtest du in einigen Jahren eine Wärmepumpe oder ein E-Auto ergänzen, lohnt es sich von Anfang an eine großzügigere Dimensionierung, da Nachrüsten meist teuer ist. Bei einigen Herstellern können Speicher bspw. nur innerhalb von 12 Monaten erweitert werden.

Wie viel Kapazität sollte ich für einen Stromausfall reservieren?

In der Regel sollten etwa 10 bis 20 % der Speicherkapazität als Notfallreserve bereitgestellt werden, um typische Stromausfälle zu überbrücken. Mehr zu Blackout-Lösungen haben wir dir hier zusammengefasst [Link zur Blackout-Seite].

 

Fazit

  • Ganztägig Strom, auch abends und nachts

  • Höherer Eigenverbrauch und höhere Unabhängigkeit

  • Intakte Stromversorgung bei Stromausfällen

  • Zwischenspeicherung von günstigem Strom