Wärmepumpe

Strom & Heizung im Verbund: Mit Wärmepumpe und PV wird die Erzeugung deiner eigenen Heizenergie zum Kinderspiel

Energie clever nutzen

Mit einer Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik erzeugst du einen großen Teil deiner Heizenergie für Heizung und Warmwasser selbst: Im Sommer nutzt du dafür deinen eigenen Solarstrom, im Winter wird sie intelligent gesteuert über dynamische Stromtarife und HEMS.

Als Teil deines intelligenten Energie-Ökosystems arbeiten Wärmepumpe und deine weiteren Energieverbraucher optimal zusammen und gleichzeitig wirst du unabhängiger von schwankenden Gas- und Heizölpreisen.

Ersparnis sichtbar machen

Der Energierechner von erenoo zeigt dir, wie deine Energiekosten mit einer Wärmepumpe aussehen können. So wird sichtbar, wie das Zusammenspiel mit Photovoltaik, Batteriespeicher und dynamischem Stromtarif deine Energiekosten beeinflusst.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Wärmepumpen entfalten ihr volles Potenzial im Zusammenspiel mit Photovoltaik, Batteriespeicher, Smart Meter und HEMS

  • Aktuell sind je nach Einkommen hohe staatliche Zuschüsse möglich

  • Moderne Wärmepumpen funktionieren zuverlässig auch bei strengem Frost

  • Smart Meter werden für viele geförderte Wärmepumpen künftig zur Voraussetzung

  • Ein Heizstab nutzt überschüssigen Solarstrom sinnvoll zur Warmwasserbereitung und kann die Hauptheizung im Sommer oft vollständig entlasten

 

Gut zu wissen: staatliche Förderung 2026

Seit dem 21. Juli 2026 können Haushalte bei dem Einbau einer neuen Wärmepumpe bis zu 80 % staatliche Förderung erhalten, abhängig vom Einkommen und Fördervoraussetzungen.
Quelle: ADAC_Wärmepumpenförderung (zuletzt abgerufen am 20.08.2026)

Technik-Facts

Wärmepumpen in Zahlen

Auch bei strengem Frost
Wärmepumpen funktionieren zuverlässig auch bei Temperaturen unter -20 °C. In Finnland, Norwegen und Schweden gehören sie seit Jahrzehnten zur etablierten Heiztechnik.
(Quelle: EHPA_Wärmepumpen_Top-Nationen, zuletzt abgerufen am 20.08.2026)

Smart Meter
Für viele moderne und geförderte Wärmepumpen wird ein Smart Meter bzw. intelligentes Messsystem künftig erforderlich.

Solarstrom für Warmwasser
Überschüssiger Solarstrom kann über einen Heizstab zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

Der Heizstab: klein, aber ohoo

Ein Heizstab ist ein elektrisches Heizelement, die bei Wärmepumpen im Warmwasserspeicher eingebaut werden können. Sie funktionieren ähnlich wie der Tauchsieder in einem Wasserkocher und geben Wärme direkt in das Wasser ab.
(Quelle: Vaillant_Heizstab, zuletzt abgerufen am 20.08.2026)

In Verbindung mit einer PV-Anlage und einem Batteriespeicher, kann der Heizstab den überschüssigen Solarstrom zur Warmwasserbereitung nutzen.

Das bringt mehrere Vorteile:

  • Warmwasser im Sommer häufig nahezu vollständig mit eigenem Solarstrom

  • Die Hauptheizung kann abhängig von Anlagengröße und Warmwasserbedarf über mehrere Monate ausgeschaltet bleiben

  • Je größer die Photovoltaikanlage, desto länger ist dieser Zeitraum

  • Weniger Betriebsstunden schonen die Hauptheizung und können ihre Lebensdauer verlängern

  • Dein Eigenverbrauch steigt

FAQs

Funktioniert eine Wärmepumpe auch bei starkem Frost?
Ja, moderne Wärmepumpen funktionieren zuverlässig auch bei strengem Frost. In skandinavischen Ländern sinken die Temperaturen im Winter teilweise auf – 20 °C, dort ist die Wärmepumpe die etablierte Heiztechnik.

Brauche ich zwingend ein Smart Meter für meine Wärmepumpe?
Für viele geförderte Wärmepumpen-Lösungen wird ein Smart Meter [Link zu Seite] künftig Pflicht. Unsere erenoo-Partnerbetriebe übernehmen allerdings die Installation in der Regel selbst.

Lohnt sich ein Heizstab wirklich?

Ja, besonders in Kombination mit Photovoltaik und Batteriespeicher, da überschüssiger Solarstrom so sinnvoll zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann.

 

Fazit

  • Weniger Abhängigkeit von Gas, Heizöl und steigenden Energiekosten

  • Günstige Wärme im Zusammenspiel mit Photovoltaik

  • Intelligente Steuerung mit HEMS und Smart Meter

  • Überschüssigen Solarstrom sinnvoll für Warmwasser nutzen

  • Wärmepumpe als wichtiger Baustein deines Energie-Ökosystems